|
In den Befragungen der Kunden-Resonanzgruppe geht es primär um folgende Fragestellungen:
a) Kontinuierliche Wertigkeits-Messung der Marke
Der Ansatz "Resonanzgruppe" basiert auf dem Modell des Werte-Marketings. Demnach erfolgt Wertschöpfung primär durch Werte: Eine Marke wird umso wertvoller, je mehr sie ihren Kunden dabei hilft, jene Werte zu realisieren, die ihnen wichtig sind.
Damit stellen sich für die Marke folgende Fragen:
- Welche Werte sind ihren Kunden im Zusammenhang mit den Produkten und/oder Dienstleistungen der Marke wie wichtig?
- Wie gross ist der Beitrag der Marke bei der Realisierung dieser Werte?
- Wie entwickelt sich diese Werthaltigkeit im Verlaufe der Zeit?
Aus dem Abstand zwischen Erwartung und Erfüllung ergibt sich die eigentliche Kundenzufriedenheit. Deren Messung wird ergänzt durch weitere Fragen über die Intensität des Verhältnisses zur Marke, um so zu einem differenzierten Index der "Kundenbindung" zu gelangen.
b) Virtuelles Testlabor für Ideen rund um die Marke
Die Resonanzgruppe erweitert das Einsatzgebiet klassischer Marktforschung beträchtlich, weil wesentlich vertieftere ("qualitative") Fragestellungen möglich sind, die virtuell, also ohne leibhaftige Gruppen (und damit wesentlich kostengünstiger) beantwortet werden können, wobei erst noch quantifizierende Aussagen möglich sind.
Bei der Resonanzgruppe kann festgestellt werden, welche Resonanz heutige und zukünftige Angebote und/oder spezifische Elemente davon finden. Ebenso eignet sich die Resonanzgruppe als idealer Dialog-Partner für alle Fragen rund um Marketing und Kommunikation.
Im virtuellen Testlabor können alle Ideen rund um die Marke in einem frühen Entwicklungsstadium auf Resonanz hin getestet werden. Damit kann früh die Spreu vom Weizen getrennt werden: Ideen, die nicht einmal bei der Resonanzgruppe Anklang finden, können gleich vergessen werden - was manche kostspielige Fehlinvestition verhindert. Und Ideen, die bei der Resonanzgruppe gut ankommen, erhalten den nötigen Schub für ihre Realisierung.
Neue Fragestellungen und Ideen können sowohl von der Firma als auch von den Mitgliedern der Kunden-Resonanzgruppe eingebracht werden. Bevor sie weiter diskutiert werden, müssen sie jedoch ein Mindestquorum an vorläufiger Unterstützung durch die Resonanzgruppe erreichen.
Die Ergebnisse der eigenen Resonanzgruppe können im Sinne von Benchmarking mit jenen von anderen Marken verglichen werden. Zentrale Fragestellungen werden deshalb von Anfang an in standardisierter und damit vergleichbarer Form erhoben.
|