Referenzen

Sie sind nicht der erste, der eine Resonanzgruppe nutzt

Hier erfahren Sie, wer schon Resonanzgruppen nutzt und genutzt hat.

In Eigenregie von spirit.ch erfolgt Ende 2011 der Aufbau der Nachhaltigkeits-Resonazgruppen. Dabei werden nachhaltige Konsumenten, Nachhaltigkeits-Verantwortliche in Unternehmen sowie Nachhaltigkeits-BeraterInnen zu einem parallelen Dialog zusammengeführt.

Zusammen mit der terzStiftung bieten wir für Unternehmen in Form der terzResonanzgruppe einen Dialog mit der Zielgruppe 50plus an. Seit Mitte 2011 wird dieses Angebot von Swisscom genutzt und geschätzt.

Weitere Referenzen finden Sie auf den Seiten von spirit.ch und der terzStiftung.

Frühere Referenzen

Seit 1996 existiert die erste Resonanzgruppe in Form von SensoNet , das von Dr. Andreas Giger aufgebaut und 13 Jahre betrieben wurde.

Im November 2007 wurde eine Mitgliederbefragung der GfM Schweizerische Gesellschaft für Marketing als Testlauf für eine GfM-Resonanzgruppe durchgeführt.

Im Januar 2008 wurde für die Olma-Messen, St.Gallen, die erste Kunden-Resonanzgruppe aufgebaut.

Seit 2008 besteht die Resonanzgruppe spirit.ch, die sich dem Thema Lebensqualität widmet und alle 3 Monate befragt wird. Sie finden die Resultate aller Umfragen öffentlich auf der Website zugänglich.

Seit April 2009 wurde im Rahmen der Masterarbeit von Christian Engweiler eine neue Resonanzgruppe zum Thema Nachhaltigkeit aufgebaut, die in zwei Umfragen, das Thema Strategischer Konsum fokusierte und in die anschliessend auch Unternehmen zu einer "spiegelbildlichen Befragung" eingeladen wurden.

Als erste Gemeinde wurden dann im September/Oktober 2009 die BürgerInnen von Wald AR zum Thema "Lebensqualität in der Gemeinde" befragt. Hier finden Sie die Resultate der ersten Befragung.

Im November 2009 lief eine Test-Resonanzgruppe für seniorweb.ch. Hier finden Sie die Resultate dieser Befragung.


 

Was ein Fachmann über die Resonanzgruppe schreibt:

Dr. oec. publ. Kurt Heller, ein anerkannter Experte in Markt- und Konsumentenforschung schreibt in seinem neuen Buch* "Chefsache Kunde":

"Einen neuen und etwas anderen Ansatz für eine Kundensegmentierung bringt Giger ins Spiel: die so genannte 'Resonanzgruppe'.

Die Resonanzgruppe besteht dabei aus jenen Kunden, bei denen die Werte und Botschaften einer Marke (oder eines Unternehmens) eine besondere Resonanz auslösen, also aus den eigentlichen ´Liebhabern' einer Marke (eines Unternehmens). Um das Wissen dieser besonders interessierten und engagierten Kunden besser zu nutzen, baut das Unternehmen eine solche Resonanzgruppe auf und tritt in einen virtuellen Dialog mit ihr. Mit der Resonanzgruppe kann das Unternehmen einen vertieften Dialog über alle Aspekte der Leistung führen. So ermöglicht diese Gruppe ein echtes, nachhaltiges Dialogmarketing.

Um die Resonanzgruppe aufzubauen und zu nutzen schlägt Giger vor, diese online aufzubauen. Zuerst wird das Interesse der Kunden an einer Mitwirkung geklärt. Die Interessierten erhalten dann einen Einstiegsfragebogen, mit dessen Beantwortung ein Kunde Mitglied der Resonanzgruppe wird. Periodisch werden dann die Mitglieder online befragt und in einen kontinuierlichen Dialog einbezogen. Zudem werden die Mitglieder auch aufgefordert, von sich aus spontan und situativ eigene Vorschläge und Ideen einzubringen. Die Mitglieder erhalten ein kontinuierliches Feedback über die Resultate der Erhebungen und über daraus getroffene Massnahmen.

Mit dieser Idee passt die Resonanzgruppe gut in das Wissenskonzept, das in den Kapiteln 4 und 5 dargestellt wird. Mit einer Resonanzgruppe kann ein Dialog - wie er in Kapitel 4 vorgeschlagen wird - intensiv, nachhaltig und kontinuierlich gepflegt werden, und damit lassen sich diese Kunden effektiver in den Wertschöpfungsprozess einbinden. Dies gilt auch für die Erfassung der Kundenzufriedenheit (Kapitel 5). Insofern lohnt es sich, sich näher mit diesem neuen Ansatz auseinanderzusetzen und ihn in der Realität zu testen."

(Seiten 47/48, 3.2.4. Resonanz als Segmentierungskriterium)

"Ein neuer Ansatz besteht in der Befragung von Resonanzgruppen. Gerade für Studien zur nachhaltigen Kundenzufriedenheit eignen sich Resonanzgruppen, da deren Mitglieder eine besondere Affinität zum Unternehmen aufweisen und sich zu solchen Befragungen explizit bereit erklärt haben."

(Seite 102, 5.3. Durchführung von Zufriedenheitserhebungen)

*Buchauszug aus:

Kurt HellerChefsache Kunde. Consumer Insights und Customer Knowledge als Bausteine für den Geschäftserfolg. Wertvolles Wissen über Käufer und Kunden.

Band VI der GfM-Schriftenreihe Marketing Manual

2007, Versus Verlag, Zürich

211 Seiten, Fr. 43.00


 

Was SensoNet zur Resonanzgruppe meinte

Wir haben die Idee der Resonanzgruppe selbstverständlich bei der seit über zehn Jahren real existierenden Resonanzgruppe SensoNet auf Resonanz hin getestet und fanden dabei Folgendes heraus:

Eine grosse Mehrheit findet die Idee gut.

Die Grundzüge der Idee werden grossmehrheitlich akzeptiert:

  • Wirklich wichtiges Wissen erhält eine Marke nur von interessierten und engagierten Kunden; flaue Kunden liefern nur flaue Antworten.
  • Nachhaltige Kundenzufriedenheit hängt davon ab, ob eine Marke ihre Kunden dabei unterstützt, die ihnen wichtigen Werte zu realisieren.
  • Viele Kunden wären gerne bereit, ihr Wissen und ihre Meinungen einzubringen — wenn sie dafür ernst genommen werden.
  • Interessant wird die Idee der Resonanzgruppe erst, wenn diese nicht nur auf Angebote und Pläne der Marke reagieren, sondern auch aktiv eigene Ideen, Kritiken und Vorschläge einbringen kann.
  • Der Dialog mit der Resonanzgruppe kann nur funktionieren, wenn volle Klarheit darüber herrscht, was die Marke aus deren Inputs und Ideen macht

Die Idee der Resonanzgruppe kommt unter anderem deswegen gut an, weil sie offenkundig allen nützt:

  • Marken, welche die Ressource Resonanzgruppe nutzen, haben beträchtliche Vorteile.
  • Das Mitwirken in einer Resonanzgruppe nützt einem auch selbst, weil daraus bessere Angebote und mehr Kundenzufriedenheit entstehen.
  • Öffentliche Transparenz darüber, wie zufrieden die jeweiligen Resonanzgruppen mit ihrer Marke sind, wäre eine wertvolle Entscheidungshilfe für die Konsumenten.
  • Als LiebhaberIn einer Marke würde es sehr interessieren, wie andere aus der Resonanzgruppe darüber denken.

70 Prozent der potentiellen Zielgruppe können sich vorstellen, bei einer Resonanzgruppe mitzuwirken.

Aufgrund langjähriger Erfahrung liefert eine Mindestgrösse von 20 -50 Mitgliedern einer Resonanzgruppe bereits verlässliche Ergebnisse. Resonanzgruppen sind also auch in kleineren Märkten möglich und sinnvoll.

Jeweils deutliche Mehrheiten der potentiellen MitwirkerInnen sind bereit, sich reaktiv wie aktiv zu ihrer Lieblingsmarke zu äussern.

Akzeptiert wird die Idee, die Resonanzgruppe virtuell zu organisieren und den Dialog ausschliesslich online stattfinden zu lassen.

Der ideale Befragungsrhytmus ist zweimal pro Jahr. Und eine deutliche Mehrheit erwartet für ihr Mitwirken materielle Geschenke oder Vergünstigungen bzw. "exklusive geistige Nahrung".

Wärmstens unterstützen übrigens das Projekt:

  • Prof. Dr. Christian Belz, Professor für Marketing an der Universität St. Gallen und Geschäftsführender Direktor des Instituts für Marketing und Handel
  • Elmar Wohlgensinger, 1992 bis 2007 Präsident der GfM - Schweizerische Gesellschaft für Marketing.


Zusätzliche Informationen